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Glasklare Aufgaben mit Weitblick und Licht am Horizont, vor allen Dingen für Typen, die gerne im Glashaus sitzen.

 

Wenn man einmal in eine Suchmaschine den Begriff „Berufe“ eingibt, bekommt man eine fast täglich ansteigende Zahl an unterschiedlichsten Berufsbezeichnungen. Und dabei trifft man natürlich auch auf eine Reihe von Tätigkeitsbereichen, die sich mit dem wohl faszinierendsten Baustoff der Welt beschäftigen: Glas. Wie nennt sich jemand, der dieses Material herstellt, und was genau ist Glas eigentlich?

Behälterglas, Flachglas, Gebrauchsglas oder Spezialglas – mit Fug und Recht kann Glas als Universalwerkstoff bezeichnet werden. Es besteht aus den drei Hauptkomponenten Quarzsand, Kalk und Soda, die im Schmelzofen bei Temperaturen von über 1.200 °C eingeschmolzen werden – in der Glasindustrie zu arbeiten kann also ganz schön schweißtreibend sein! Wir haben uns die verschiedenen Glasberufe einmal genauer angeschaut.

Physikalisch betrachtet ist Glas eine erstarrte Flüssigkeit mit ganz besonderen Eigenschaften. Eine dieser Eigenschaften ist die große Hitzebeständigkeit: Bei Zimmertemperatur ist Glas fest, ab 600 °C ist es formbar und bei etwa 1.400 °C flüssig. Ein spannendes Material, das Gegenstand ebenso spannender Berufe ist, sowohl in der Industrie als auch im Handwerk.

 

Verfahrensmechaniker Glastechnik

Als Verfahrensmechaniker Glastechnik hat man den Arbeitsplatz in einer Glashütte. Beim dortigen Herstellungsprozess unterscheidet man zwischen dem „heißen Ende“ und dem „kalten Ende“. Wirft man einen Blick durch das kleine Bullauge in den Schmelzofen hinein, wird schnell klar, woher die Bezeichnung „heißes Ende“ kommt: Das Gemisch, das im Schmelzofen vor sich hin blubbert, sieht aus wie flüssige Lava – und ist ebenso heiß. Je nach Endprodukt wird die Glasschmelze durch Pressen, Blasen, Spinnen oder Walzen in Form gebracht. Zur Herstellung von Flaschen wird die zähflüssige Masse beispielsweise in spezielle Formen geblasen, zur Herstellung von Flachglas auf ein Bad aus flüssigem Zinn gegossen. Das „kalte Ende“ ist die Bezeichnung für die Prozessschritte, die nach dem Abkühlen des Glases stattfinden, wie etwa die Qualitätskontrolle oder die Verpackung.

 

Flachglastechnologe

Eine gläserne Zukunft? - Das kann eigentlich nichts schlechtes sein! Was bis vor Kurzem noch als Ausbildung zum "Flachglasmechaniker" bezeichnet wurde, wird nun zum Berufsabschluss "Flachglastechnologe". Der Bundesverband Flachglas hat mit dem BAGV Glas + Solar maßgeblich an der Neugestaltung der Berufsausbildung zum Flachglasmechaniker gearbeitet. Fortschreitende technologische Entwicklungen machten eine Überarbeitung der Ausbildungsverordnung 1991 notwendig. Am 6. April 2018 wurde die neue Verordnung über die Berufsausbildung zum Flachglastechnologen, wie jetzt die Berufsbezeichnung lautet, im Bundesgesetzblatt auf Seite 431 veröffentlicht. Die Regelung tritt damit planmäßig zum 1. August 2018 in Kraft. Die Ausbildungsdauer zum Flachglastechnologen beträgt 3 Jahre. Aber was genau macht denn so ein Flachglastechnologe oder eine Flachglastechnologin eigentlich? Gute Frage! Glasklare und kurze Antwort:

 

- Zuschneiden, Bearbeiten und Veredeln von Glas

- Umgang mit Sandstrahl- und Siebdruckverfahren

- Überwachung von Produktionsabläufen und Qualitätssicherung

- Bedienung und Wartung von Anlagen und Maschinen

 

Quellen:

Glaswelt.de  www.bibb.de

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Wenn man einmal in eine Suchmaschine den Begriff „Berufe“ eingibt, bekommt man eine fast täglich ansteigende Zahl an unterschiedlichsten Berufsbezeichnungen. Und dabei trifft man natürlich auch auf eine Reihe von Tätigkeitsbereichen, die sich mit dem wohl faszinierendsten Baustoff der Welt beschäftigen: Glas. Wie nennt sich jemand, der dieses Material herstellt, und was genau ist Glas eigentlich?

Behälterglas, Flachglas, Gebrauchsglas oder Spezialglas – mit Fug und Recht kann Glas als Universalwerkstoff bezeichnet werden. Es besteht aus den drei Hauptkomponenten Quarzsand, Kalk und Soda, die im Schmelzofen bei Temperaturen von über 1.200 °C eingeschmolzen werden – in der Glasindustrie zu arbeiten kann also ganz schön schweißtreibend sein! Wir haben uns die verschiedenen Glasberufe einmal genauer angeschaut.

Physikalisch betrachtet ist Glas eine erstarrte Flüssigkeit mit ganz besonderen Eigenschaften. Eine dieser Eigenschaften ist die große Hitzebeständigkeit: Bei Zimmertemperatur ist Glas fest, ab 600 °C ist es formbar und bei etwa 1.400 °C flüssig. Ein spannendes Material, das Gegenstand ebenso spannender Berufe ist, sowohl in der Industrie als auch im Handwerk.

 

Verfahrensmechaniker Glastechnik

Als Verfahrensmechaniker Glastechnik hat man den Arbeitsplatz in einer Glashütte. Beim dortigen Herstellungsprozess unterscheidet man zwischen dem „heißen Ende“ und dem „kalten Ende“. Wirft man einen Blick durch das kleine Bullauge in den Schmelzofen hinein, wird schnell klar, woher die Bezeichnung „heißes Ende“ kommt: Das Gemisch, das im Schmelzofen vor sich hin blubbert, sieht aus wie flüssige Lava – und ist ebenso heiß. Je nach Endprodukt wird die Glasschmelze durch Pressen, Blasen, Spinnen oder Walzen in Form gebracht. Zur Herstellung von Flaschen wird die zähflüssige Masse beispielsweise in spezielle Formen geblasen, zur Herstellung von Flachglas auf ein Bad aus flüssigem Zinn gegossen. Das „kalte Ende“ ist die Bezeichnung für die Prozessschritte, die nach dem Abkühlen des Glases stattfinden, wie etwa die Qualitätskontrolle oder die Verpackung.

 

Flachglastechnologe

Eine gläserne Zukunft? - Das kann eigentlich nichts schlechtes sein! Was bis vor Kurzem noch als Ausbildung zum "Flachglasmechaniker" bezeichnet wurde, wird nun zum Berufsabschluss "Flachglastechnologe". Der Bundesverband Flachglas hat mit dem BAGV Glas + Solar maßgeblich an der Neugestaltung der Berufsausbildung zum Flachglasmechaniker gearbeitet. Fortschreitende technologische Entwicklungen machten eine Überarbeitung der Ausbildungsverordnung 1991 notwendig. Am 6. April 2018 wurde die neue Verordnung über die Berufsausbildung zum Flachglastechnologen, wie jetzt die Berufsbezeichnung lautet, im Bundesgesetzblatt auf Seite 431 veröffentlicht. Die Regelung tritt damit planmäßig zum 1. August 2018 in Kraft. Die Ausbildungsdauer zum Flachglastechnologen beträgt 3 Jahre. Aber was genau macht denn so ein Flachglastechnologe oder eine Flachglastechnologin eigentlich? Gute Frage! Glasklare und kurze Antwort:

 

- Zuschneiden, Bearbeiten und Veredeln von Glas

- Umgang mit Sandstrahl- und Siebdruckverfahren

- Überwachung von Produktionsabläufen und Qualitätssicherung

- Bedienung und Wartung von Anlagen und Maschinen

 

Quellen:

Glaswelt.de  www.bibb.de

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