Tageslicht

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Egal ob Nachteule, Höhlenmensch oder Schwarzmaler, am Ende sind wir alle Kinder des Lichts – ob wir wollen oder nicht.

Es ist kaum mehr ein Geheimnis, dass der Mensch ohne Tageslicht nicht leben kann. Sicher kann sich manch einer vorstellen, gut und gerne eine ganze Woche im abgedunkelten Wohnzimmer zu verbringen und seine Lieblingsserie zu schauen. Die Realität sieht aber vermutlich schon nach dem zweiten Tag ganz anders aus. Unser Körper sehnt sich instinktiv nach Licht, und das hat einen guten und lebenserhaltenden Grund.

Lichtmangel als Krankheitsgrund

Auch wenn das Tageslicht für uns eine Selbstverständlichkeit im Ablauf eines Tages ist, so ist uns doch die Notwendigkeit gar nicht immer so bewusst. Spätestens im Herbst und schließlich im Winter, wenn die Tage wieder kürzer werden, spüren die meisten, dass ihnen etwas fehlt. Und da helfen auch die schönsten Stehlampen und Kerzenarrangements nur bedingt. Es ist, wie es ist, der Mensch braucht das Tageslicht zum Wohlfühlen und Leben. Aber warum ist das eigentlich so?

Da der Mensch zu den tagaktiven Lebewesen gehört, liegt die Steuerung seiner körperlichen Funktionen beim Hell-Dunkel-Rhythmus und damit auch dem Wach-Schlaf-Rhythmus. Dieses bezeichnet man in der Wissenschaft auch als „zirkadianen 24-Stunden-Rhythmus“, der durch hormonelle und neuronale Prozesse gesteuert wird, die wiederum durch eine bestimmte Lichtmenge beeinflusst werden. Wird dieser natürliche Hell-Dunkel-Rhythmus durch irgendeinen Faktor über längere Zeit gestört, kann es unter Umständen zu schweren gesundheitlichen Auswirkungen beim Menschen kommen. Ein veränderter Schlafrhythmus und ein erheblicher Lichtmangel können sich nicht nur auf unsere körperlichen Funktionen auswirken, sondern vor allen Dingen auch auf unser seelisches Wohlbefinden.

Auch wenn wir also nicht unbedingt gerade draußen sind und das Tageslicht direkt genießen bzw. konsumieren können, ist es entscheidend, wie wir die Räume mit ausreichend Tageslicht durch Fensterplanung gestalten. Denn wenn wir ehrlich sind, zieht es uns ja vielleicht gerade in trüben und kalten Jahreszeiten nicht unbedingt nach draußen – auch wenn es noch so gesund wäre.

Quelle: http://www.fvlr.de

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Egal ob Nachteule, Höhlenmensch oder Schwarzmaler, am Ende sind wir alle Kinder des Lichts – ob wir wollen oder nicht.

Es ist kaum mehr ein Geheimnis, dass der Mensch ohne Tageslicht nicht leben kann. Sicher kann sich manch einer vorstellen, gut und gerne eine ganze Woche im abgedunkelten Wohnzimmer zu verbringen und seine Lieblingsserie zu schauen. Die Realität sieht aber vermutlich schon nach dem zweiten Tag ganz anders aus. Unser Körper sehnt sich instinktiv nach Licht, und das hat einen guten und lebenserhaltenden Grund.

Lichtmangel als Krankheitsgrund

Auch wenn das Tageslicht für uns eine Selbstverständlichkeit im Ablauf eines Tages ist, so ist uns doch die Notwendigkeit gar nicht immer so bewusst. Spätestens im Herbst und schließlich im Winter, wenn die Tage wieder kürzer werden, spüren die meisten, dass ihnen etwas fehlt. Und da helfen auch die schönsten Stehlampen und Kerzenarrangements nur bedingt. Es ist, wie es ist, der Mensch braucht das Tageslicht zum Wohlfühlen und Leben. Aber warum ist das eigentlich so?

Da der Mensch zu den tagaktiven Lebewesen gehört, liegt die Steuerung seiner körperlichen Funktionen beim Hell-Dunkel-Rhythmus und damit auch dem Wach-Schlaf-Rhythmus. Dieses bezeichnet man in der Wissenschaft auch als „zirkadianen 24-Stunden-Rhythmus“, der durch hormonelle und neuronale Prozesse gesteuert wird, die wiederum durch eine bestimmte Lichtmenge beeinflusst werden. Wird dieser natürliche Hell-Dunkel-Rhythmus durch irgendeinen Faktor über längere Zeit gestört, kann es unter Umständen zu schweren gesundheitlichen Auswirkungen beim Menschen kommen. Ein veränderter Schlafrhythmus und ein erheblicher Lichtmangel können sich nicht nur auf unsere körperlichen Funktionen auswirken, sondern vor allen Dingen auch auf unser seelisches Wohlbefinden.

Auch wenn wir also nicht unbedingt gerade draußen sind und das Tageslicht direkt genießen bzw. konsumieren können, ist es entscheidend, wie wir die Räume mit ausreichend Tageslicht durch Fensterplanung gestalten. Denn wenn wir ehrlich sind, zieht es uns ja vielleicht gerade in trüben und kalten Jahreszeiten nicht unbedingt nach draußen – auch wenn es noch so gesund wäre.

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