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Wer A sagt muss auch B sagen, aber was sagt man zu Vitamin D? Wozu brauchen wir das eigentlich und wieso nehmen immer mehr Menschen diesen Stoff zusätzlich ein?

Neben der Melatonin-Produktion und dem damit zusammenhängenden Tag-Nacht-Rhythmus beeinflusst Tageslicht auch unseren Vitamin-D-Haushalt. Vitamin D hilft dem Körper, Calcium aus der Nahrung aufzunehmen, und ist somit wichtig für Knochenbildung und Knochenstabilität. Die Alterskrankheit Osteoporose, die Knochen brüchig macht, kann von Vitamin-D-Mangel begünstigt werden.

Eigentlich ist der menschliche Körper in der Lage, ausreichend Vitamin D zu produzieren. Dazu benötigt er lediglich ein wenig UV-Licht, denn es würden etwa 20 bis 30 Minuten Sonnenlicht pro Tag ausreichen. Eigentlich machbar, sollte man meinen. Auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule müssten wir demnach unseren Tagesbedarf gedeckt bekommen. Im Sommer ist das vermutlich auch kein Problem, da sich aber kaum jemand bei winterlichen Temperaturen im T-Shirt nach draußen setzt, um seine Vitamin-D-Depots aufzufüllen, sollte man in dieser Zeit besonderes Augenmerk auf die Ernährung richten, um dem Körper über die Nahrung genug Vitamin D zuzuführen.

Besonders reich an Vitamin D sind zum Beispiel fettige Fische, wie Hering, Sardine und Lachs, bestimmte Fruchtsorten wie Avocado und einige Pilzarten oder Eier. Auch Milchprodukte wie Butter und Käse können helfen. Sie haben zwar keinen besonders hohen Vitamin-D-Anteil, dafür kommen sie aber in vielen Haushalten regelmäßiger auf den Tisch als Fisch oder Avocado. Bleibt noch der Lebertran, in dessen Genuss vielleicht so manch einer in seiner Kindheit kam.

Wenn möglich, würden die meisten aber wohl eher einen kurzen Trip in wärmere Gefilde bevorzugen, denn auch das kann zeitweise helfen. Eine gewisse Menge des Vitamins kann der Körper durchaus speichern. Doch auch Sonnenlicht-Vorräte sind irgendwann erschöpft. Und die Tageslichtlampen, die in Sachen Melatonin ganz hilfreich sind, können die Vitamin-D-Produktion nicht beeinflussen.

Deswegen ist und bleibt die Devise: Rausgehen und natürliches Licht tanken! Motivieren kann dazu erfahrungsgemäß ein Blick nach draußen und die damit verbundene Erkenntnis, dass man sich schon wieder viel zu lange in dunklen Räumen aufgehalten hat.

Quelle: FUNKE MEDIEN NRW GmbH

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Wer A sagt muss auch B sagen, aber was sagt man zu Vitamin D? Wozu brauchen wir das eigentlich und wieso nehmen immer mehr Menschen diesen Stoff zusätzlich ein?

Neben der Melatonin-Produktion und dem damit zusammenhängenden Tag-Nacht-Rhythmus beeinflusst Tageslicht auch unseren Vitamin-D-Haushalt. Vitamin D hilft dem Körper, Calcium aus der Nahrung aufzunehmen, und ist somit wichtig für Knochenbildung und Knochenstabilität. Die Alterskrankheit Osteoporose, die Knochen brüchig macht, kann von Vitamin-D-Mangel begünstigt werden.

Eigentlich ist der menschliche Körper in der Lage, ausreichend Vitamin D zu produzieren. Dazu benötigt er lediglich ein wenig UV-Licht, denn es würden etwa 20 bis 30 Minuten Sonnenlicht pro Tag ausreichen. Eigentlich machbar, sollte man meinen. Auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule müssten wir demnach unseren Tagesbedarf gedeckt bekommen. Im Sommer ist das vermutlich auch kein Problem, da sich aber kaum jemand bei winterlichen Temperaturen im T-Shirt nach draußen setzt, um seine Vitamin-D-Depots aufzufüllen, sollte man in dieser Zeit besonderes Augenmerk auf die Ernährung richten, um dem Körper über die Nahrung genug Vitamin D zuzuführen.

Besonders reich an Vitamin D sind zum Beispiel fettige Fische, wie Hering, Sardine und Lachs, bestimmte Fruchtsorten wie Avocado und einige Pilzarten oder Eier. Auch Milchprodukte wie Butter und Käse können helfen. Sie haben zwar keinen besonders hohen Vitamin-D-Anteil, dafür kommen sie aber in vielen Haushalten regelmäßiger auf den Tisch als Fisch oder Avocado. Bleibt noch der Lebertran, in dessen Genuss vielleicht so manch einer in seiner Kindheit kam.

Wenn möglich, würden die meisten aber wohl eher einen kurzen Trip in wärmere Gefilde bevorzugen, denn auch das kann zeitweise helfen. Eine gewisse Menge des Vitamins kann der Körper durchaus speichern. Doch auch Sonnenlicht-Vorräte sind irgendwann erschöpft. Und die Tageslichtlampen, die in Sachen Melatonin ganz hilfreich sind, können die Vitamin-D-Produktion nicht beeinflussen.

Deswegen ist und bleibt die Devise: Rausgehen und natürliches Licht tanken! Motivieren kann dazu erfahrungsgemäß ein Blick nach draußen und die damit verbundene Erkenntnis, dass man sich schon wieder viel zu lange in dunklen Räumen aufgehalten hat.

Quelle: FUNKE MEDIEN NRW GmbH

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