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Vielleicht war der letzte Vortrag gar nicht so langweilig, wie es Ihnen ins Gesicht geschrieben stand? Das Auge hört eben doch mit.

Jeder, der schon mal morgens um 9.30 Uhr in einem dunklen Vortrags- oder Besprechungsraum vor sich hin geschlafen hat, weiß, wie schnell wenig Licht uns in den Ruhemodus versetzt. Und das muss nicht unbedingt immer an den Beiträgen oder Themen liegen. Es macht einen riesigen Unterschied, ob man sich in einem hellen und lichtdurchfluteten Raum befindet oder in abgehängter Dunkelheit. Und das wirkt sich nicht zuletzt auf unsere Hormone aus.

Die Forschung schenkt derzeit dem Auge besondere Aufmerksamkeit. Dessen Aufbau und Funktion als Sinnesorgan zur Wahrnehmung und Weiterleitung von Lichtreizen und somit visueller Informationen ist lange bekannt. Über seine Stäbchen und Zapfen leitet es jedoch nicht nur, wie lange angenommen, visuelle Informationen über hell und dunkel sowie über Farben weiter. Das einfallende Licht wirkt auch direkt auf die Hormonsteuerung des Körpers.

Vor zwanzig Jahren hat man festgestellt, dass es da noch ein Fotopigment gibt, dem man dann später den Namen Melanopsin gegeben hat, und das reagiert auf Licht auf dem sichtbaren blauen Spektrum. Und dieses Melanopsin projiziert dann erstens zur inneren Uhr und teilt der inneren, der großen Kernuhr mit, ob draußen Tag oder Nacht ist, aber es geht noch ein großes Bündel an dieser inneren Uhr vorbei und dieses Bündel geht dann in die primären Strukturen des Gehirns, so dass jede Zelle Ihres Gehirns innerhalb von Sekunden weiß, ob’s draußen hell oder dunkel ist, und das führt dazu, dass Sie aktiver ist. Licht macht wach, akut wach!“

Licht ist der für das menschliche Auge sichtbare Teil elektromagnetischer Wellen zwischen dem ultravioletten und dem infraroten Bereich – in Wellenlängen ausgedrückt: Zwischen 380 und 780 Nanometer. Die Stärke des Lichts wird in Lux gemessen. Der Name leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Licht ab.

Quelle: deutschlandfunkkultur.de

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Vielleicht war der letzte Vortrag gar nicht so langweilig, wie es Ihnen ins Gesicht geschrieben stand? Das Auge hört eben doch mit.

Jeder, der schon mal morgens um 9.30 Uhr in einem dunklen Vortrags- oder Besprechungsraum vor sich hin geschlafen hat, weiß, wie schnell wenig Licht uns in den Ruhemodus versetzt. Und das muss nicht unbedingt immer an den Beiträgen oder Themen liegen. Es macht einen riesigen Unterschied, ob man sich in einem hellen und lichtdurchfluteten Raum befindet oder in abgehängter Dunkelheit. Und das wirkt sich nicht zuletzt auf unsere Hormone aus.

Die Forschung schenkt derzeit dem Auge besondere Aufmerksamkeit. Dessen Aufbau und Funktion als Sinnesorgan zur Wahrnehmung und Weiterleitung von Lichtreizen und somit visueller Informationen ist lange bekannt. Über seine Stäbchen und Zapfen leitet es jedoch nicht nur, wie lange angenommen, visuelle Informationen über hell und dunkel sowie über Farben weiter. Das einfallende Licht wirkt auch direkt auf die Hormonsteuerung des Körpers.

Vor zwanzig Jahren hat man festgestellt, dass es da noch ein Fotopigment gibt, dem man dann später den Namen Melanopsin gegeben hat, und das reagiert auf Licht auf dem sichtbaren blauen Spektrum. Und dieses Melanopsin projiziert dann erstens zur inneren Uhr und teilt der inneren, der großen Kernuhr mit, ob draußen Tag oder Nacht ist, aber es geht noch ein großes Bündel an dieser inneren Uhr vorbei und dieses Bündel geht dann in die primären Strukturen des Gehirns, so dass jede Zelle Ihres Gehirns innerhalb von Sekunden weiß, ob’s draußen hell oder dunkel ist, und das führt dazu, dass Sie aktiver ist. Licht macht wach, akut wach!“

Licht ist der für das menschliche Auge sichtbare Teil elektromagnetischer Wellen zwischen dem ultravioletten und dem infraroten Bereich – in Wellenlängen ausgedrückt: Zwischen 380 und 780 Nanometer. Die Stärke des Lichts wird in Lux gemessen. Der Name leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Licht ab.

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